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Die Ursprünge der Zürcher Bibel gehen auf die Reformation in Zürich unter Ulrich Zwingli zurück. In den Jahren 1524 bis 1529 erschienen beim Zürcher Buchdrucker Christoph Froschauer zuerst das Neue Testament und dann die einzelnen Teile des Alten Testaments nebst den Apokryphen. Der deutsche Text folgte zunächst der Übersetzung Martin Luthers, gelangte dann aber fünf Jahre vor Vollendung der Wittenberger Bibel zum Abschluss. Am Übersetzen war neben Zwingli vor allem sein Freund Leo Jud, damals Pfarrer an der Kirche St. Peter, beteiligt. Die Zürcher Bibel von 1931 gehört zu den strukturtreuen Übersetzungen und legt dabei großen Wert auf philologische Genauigkeit. In der reformierten Landeskirchen der Schweiz, aber auch den evangelischen theologischen Fakultäten und Hochschulen Deutschlands wird sie als zuverlässige deutsche Bibelübersetzung geschätzt. Bezüglich Texttreue wird sie bei Vergleichen von Bibelübersetzungen meist nahe bei der Elberfelder Bibel gesehen und oft als etwas lesbarer als diese beschrieben. Wegen ihrer betont sprachwissenschaftlichen und theologisch neutralen Ausrichtung und ihrer Entstehung im Umfeld der liberalen Theologie der reformierten Zürcher Landeskirche wird sie in freikirchlichen Kreisen im Gegensatz zur Elberfelder Bibel eher misstrauisch betrachtet. Die Zürcher Bibelübersetzung ist in Deutschland weniger verbreitet, aber sie ist die gebräuchliche Bibelübersetzung der deutschsprachigen reformierten Kirchen in der Schweiz und ist damit, wie die Lutherbibel und die Einheitsübersetzung, eine Übersetzung von kirchenamtlichem Rang. Die Zürcher Bibelübersetzung wird verantwortet von der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. (Zitiert aus Wikipedia Artikel "Zürcher Bibel")
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